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Aktuelle Beitragssätze 2017

Beitragsbemessungsgrenzen in 2017

Definition

Mit dem Begriff „Beitragsbemessungsgrenze“ wird die Höhe des Einkommens festgelegt, bis zu dem die, in Prozent errechneten Beträge in der Sozialversicherung, ansteigen.

Die Werte für 2017

Bei Personen, bei denen das Einkommen über dieser Beitragsbemessungsgrenze liegt, steigt der Beitrag nicht mehr.

Für die Zweige in der Sozialversicherung ist die Beitragsbemessungsgrenze unterschiedlich.

2016 lag sie für die Kranken- und Pflegeversicherung bei 4.237,50 Euro monatlich und seit Januar 2017 liegt sie bei 4.350 Euro.

In den alten Bundesländern stieg zu Beginn des Jahres 2017 die Beitragsbemessungsgrenze für die Renten- und Arbeitslosenversicherung auf 6.350 Euro – in 2016 lag sie bei 6.200 Euro. Und in den neuen Bundesländern stieg sie von bisher 5.400 Euro auf 5.700 Euro.

Die Versicherungspflichtgrenzen in 2017

Definition

Die Versicherungspflichtgrenze – auch als Jahresarbeitsentgeltgrenze bezeichnet – gibt die Höhe des Einkommens eines Arbeitnehmers vor, bis zu deren Höhe dieser in der gesetzlichen Krankenkasse pflichtversichert sein muss. Übersteigt das Einkommen diesen Grenzwert, kann der Arbeitnehmer auf Basis der freiwilligen Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse bleiben oder sich privat krankenversichern. Für Selbstständige und Beamte gilt diese Vorgabe allerdings nicht, sie haben grundsätzlich die Möglichkeit, sich privat zu versichern.

Die Werte für 2017

2016 lag die Versicherungspflichtgrenze bei einem jährlichen Einkommen von 56.250 Euro, seit 2017 beträgt die Grenze 57.600 Euro. Dadurch erschwert sich der Wechsel von der gesetzlichen Krankenkasse in eine private Krankenkasse weiterhin.

Dabei gibt es noch eine Besonderheit in der Form, ob der Arbeitnehmer bereits vor dem 1.1.2002 oder nach dem 1.1.2002 privat versichert war.

 Versicherungspflichtgrenze 2017 Ab dem 1.1.2002 privat versichert Vor dem 1.1.2002 privat versichert
  Monat Jahr Monat Jahr
Kranken- und Pflegeversicherung 4.800 € 57.600 € 4.350 € 52.200 €

 

Beitragssätze in 2017

Definition

Mit den Beitragssätzen wird der prozentuale Anteil des Einkommens, den die gesetzlich Versicherten in die Sozialversicherung bezahlen müssen, festgelegt. Dabei kann der prozentuale Anteil nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze ansteigen.

Die Werte für 2017

Im Jahr 2015 wurde festgelegt, dass der Beitragssatz zur Krankenversicherung bei 14,6 % des Bruttoeinkommens beträgt. Der Arbeitgeber trägt bei seinen Arbeitnehmern die Hälfte.

Zusätzlich erheben die Krankenkassen einen individuellen Zusatzbeitrag, den allein der Arbeitnehmer zahlen muss. Für die Pflegeversicherung liegt der Beitragssatz bei 2,35 %; kinderlose Arbeitnehmer über 23 Jahre zahlen 2,6 %. Der Beitragssatz zur Rentenversicherung liegt bei 18,7 % und zur Arbeitslosenversicherung bei glatt 3 %.

Beitragssätze 2017  
Rentenversicherung 18,7 %
Arbeitslosenversicherung 3,0 %
Krankenversicherung, allgemeiner Beitragssatz 14,6 % + Zusatzbeitrag
Krankenversicherung, ermäßigter Beitragssatz 14,0 % + Zusatzbeitrag
Pflegeversicherung 2,55 %
Zuschlag für Kinderlose über 23 Jahre in der Pflegeversicherung 0,25 %
(wird allein vom Arbeitnehmer getragen)

Fälligkeitstermine 2017 06.12.2016

Bereits ab Januar 2006 gelten neue Fälligkeitstermine für die Meldung und Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge. Am drittletzten Bankarbeitstag muss der Beitrag auf dem Konto der Krankenkasse sein, dementsprechend eher muss die Meldung erfolgen (zwei Arbeitstage davor !). Damit ergeben sich für das Jahr 2017 nachfolgende Fälligkeitstermine für die Sozialversicherung:

27. Jan. - 24. Feb. - 29. März - 26.  April - 29. Mai - 28. Juni - 27. Juli - 29. Aug. - 27. Sept. - 26. Okt. - 28. Nov. - 27. Dez.


Lohn- und Gehaltsabrechnung Online 10.05.2015

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